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Freitag, 7. November 2008

WPA bald nicht mehr Sicher

Es scheint als Ständen die Zeichen für sicheres WLan schlecht. Erik Tews, der bereits beim Knacken des WEP Standards
mitgewirkt hat, kündigte am Donnerstag an, auf der kommenden PacSec-Konferenz (Eine internationale Konferenz Rund um das
Thema Internetsicherheit) in Tokio zu beweisen, das auch WPA nicht mehr sicher ist.
Angeblich sei es gelungen, eine Schwachstelle im Algorithmus der WPA-TKIP Verschlüsselung zufinden.

Dragos Ruiu, der Organisator der Konferenz, behauptet, dass mit der neuen Methode eine WPA-TKIP Verschlüsselung in 12 bis 15
Minuten überwunden werden kann.

Allerdings ist die Attacke nur ein halber Erfolg. Daten die vom PC zum Router gingen, konnten nicht
mitgelesen werden. Nur der umgekehrte Weg war entschlüsselbar.

Bereits im Juli ging die Nachricht durch das Internet, das es russischen Forschern gelungen sei, mithilfe einer
handelsüblichen NVIDIA-Grafikkarte die Entschlüsselung von sowohl WPA als auch WPA2 um das 10.000-fache zu beschleunigen.

Damit scheint es nur noch eine Frage der Zeit zusein, bis ein neuer Verschlüsselungsstandard entwickelt werden muss, damit
das WLAN auch weiterhin einigermaßen sicher benutzt werden kann.



(Quellen: http://feeds.gulli.com/~r/gulli/~3/444951764/, http://pacsec.jp/, http://www.shortnews.de/start.cfm?id=731464)

Sonntag, 31. August 2008

Datenkracke Google

Letzten Freitag nehme ich die Regionalzeitung unseres Kreises in die Hand und stosse gleich auf Seite 1 über einen Artikel,
der uns Bürger darüber informiert das Google damit begonnen hat Fotoaufnahmen unserer Strassen zumachen. Damit möchte Google
seinen Streetviewservice erweitern. Streetview soll dabei helfen, sich in einer vorher nicht besuchten Umgebung besser zurecht
zufinden. Dafür fotografiert man ganze Strassenzüge aus der ich Persepektive, sodas der Benutzer nachher das Gefühl hat, er
stände direkt in der gesuchten Umgebung.

Eigentlich eine gute Idee, nur besteht hier auch eine massive Gefahr des Missbrauchs. Denn so können zum Beispiel auch
Verbrecher in Zukunft ganz leicht das begehrte Einbruchsobjekt begutachten, ohne sich vorher auch nur in der Nähe zuzeigen.
Oder ein Verkäufer möchte nicht, das Sie etwas auf Rechnung bezahlen, weil Ihre Hausfassade heruntergekommen aussieht.

Zugegeben, vielleicht etwas weit hergeholt, aber auch wieder nicht soweit, als das es nicht denkbar wäre.
Mir persönlich machen diese Vorstellungen jedenfalls Angst und noch mehr Angst bekomme ich, wenn ich höre wie Menschen es
beführworten. Sind wir früher nicht auch zurecht gekommen, ohne diese vermeindliche "Orientierungshilfe"?

Freitag, 15. August 2008

Anonym mit Torrent unterwegs

Es gibt nun eine, leider kostenpflichtige, Möglichkeit seinen Torrentraffic zu anonymisieren. Die Software heisst TorrentPrivacy
und wurde von TorrentReactor entwickelt und basiert auf einer modifizierten uTorrentversion, an der keinerlei Einstellungen
mehr gemacht werden müssen. Alles was man tun muss, ist einen von vorerst drei Zugriffspunkten zu wählen (Europa, USA und Kanada)
und schon läuft die Verbindung mit SSH und einer 128-Bit Verschlüsselung. Angeblich soll die Geschwindigkeit nur zirka 5 Prozent
niedriger sein, als ohne SSH-Tunneling.

Ich sprach es aber bereits an: TorrentPrivacy ist nicht umsonst. Aktuell gibt es drei Zahlungsmethoden: 2,95 Dollar pro Woche,
9,95 Dollar pro Monat und 99,95 Dollar für ein Jahr.

(Quellen: http://www.gulli.com/news/torrentprivacy-sichert-2008-08-13/
http://www.torrentprivacy.com/?id=start)

Donnerstag, 7. August 2008

Twitter: Gefahr ist Unterwegs

Wie gulli berichtet, sind jüngst wieder Links in Twitternachrichten gefunden worden, die auf
eine modifizierte Flashversion zeigen, welche euch einen Virus auf den Rechner holt.
(http://www.gulli.com/news/twitter-com-das-neue-ziel-der-2008-08-06/)

Ich persönlich habe meinen Twitteraccount ausschliesslich für Freunde sichtbar gemacht und es können nur die auf meinem Twit Nachrichten hinterlassen, denen ich es auch erlaubt habe.

Seit also Vorsichtig und achtet auf das, was ihr anklickt.

Mittwoch, 12. März 2008

Demonstration in Köln für einen Morgen in Freiheit

Am Samstag, den 15. März 2008 treffen sich Bürgerinnen und Bürger um 14 Uhr am Roncalli-Platz in Köln ("Domplatte") um gegen die fortschreitende Überwachung durch Staat und Wirtschaft zu demonstrieren.

Das organisierende Bündnis (http://www.fuer-ein-morgen-in-freiheit.de/) dieser Demo besteht aus folgenden Mitgliedern:


▪ die Kölner Bürgerrechtsinitiative "Freiheit ist Sicherheit"
▪ der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
▪ der Chaos Computer Club Köln
▪ die Grünen Köln
▪ FoeBuD e.V.
▪ die Linke.Köln
▪ der Bezirksverband Köln der Piratenpartei
▪ der Landesverband NRW der Piratenpartei
▪ der Verband der freien Lektorinnen und Lektoren

deren Aufruf zur Demonstration mitgetragen wird von

▪ Bündnis 90/Die Grünen Landesverband NRW
▪ DGB
▪ Die Linke Landesverband NRW
▪ Die Linke Ortsverband Bergisch-Gladbach
▪ Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di
▪ Freie Ärzteschaft e.V.
▪ Piratenpartei Landesverband Hamburg
▪ Piratenpartei Landesverband Rheinland-Pfalz
▪ Kein Mensch ist illegal
▪ Reflect
▪ AG unabhängiger Dermatologen (AGuD)
▪ Die Neue Richtervereinigung

Für die folgenden Forderungen wird auf die Strasse gegangen:

▪ Stopp der Totalprotokollierung von Telefon, Handy, Email und Internet (Vorratsdatenspeicherung)
▪ Stopp der Planungen zur geheimen Durchsuchung von Computern (Onlinedurchsuchung)
▪ Stopp der biometrischen Erfassung unbescholtener Bürger
▪ Keine Speicherung von Flugpassagierdaten sowie Weitergabe dieser Daten an Drittstaaten
▪ Kein automatischer Kfz-Kennzeichenabgleich auf öffentlichen Straßen
▪ Stopp aller geplanten Gesetzesvorhaben, die eine noch weiträumigere Überwachung der Bürger zum Ziel haben
▪ Überprüfung bestehender Überwachungsgesetze

Macht alle mit! - Es geht um unsere Freiheit.

(Quellen: http://www.ccc.de/updates/2008/demo-koeln, http://www.fuer-ein-morgen-in-freiheit.de/)

Samstag, 8. März 2008

J!Cast zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Onlinedurchsuchung

J!Cast (http://www.jcast.de/), der Podcast über Informations- Telekommunikations- und Medienrecht redet in Folge 53 über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Onlinedurchsuchung.

Zufinden gibt es den Podcast hier:
http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&task=view&id=64&Itemid=12


Direktdownload des Podcasts:
http://www.jcast.de/podcast/lb/get.php?web=http://jcast.podspot.de/files/JCast_53_Online-Durchsuchung.Mp3



(Quelle: http://netzpolitik.org/2008/jcast-53-das-bundesverfassungsgerichtsurteil-zur-online-durchsuchung/)

Samstag, 1. März 2008

Chaosradio über Computerverwanzung

Der monatliche Chaosradio Podcast (http://chaosradio.ccc.de/) behandelt in seiner aktuellen Sendung das Thema Onlinedurchsuchung.
Dafür sind sie live bei der Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgericht dabei gewesen um in diesem Podcast über das Thema "Computerverwanzung - Aktuelle Berichterstattung über den Status Quo im Bereich Online-Durchsuchung" berichten zu können.

Downloaden könnt Ihr die Sendung hier:

http://chaosradio.ccc.de/cr132.html


(Quelle: http://netzpolitik.org/2008/chaosradio-132-computerverwanzung/)

Sendung über Urheberrecht im digitalen Zeitalter

Der Deutschlandfunk strahlte am 28. Februar 2008 eine Stunde lang eine Sendung über das Urheberrecht im digitalen Zeitalter aus.
In einer Diskussionsrunde wurde über DRM, die Filterung von Filesharingverkehr oder auch das mangelnde Unrechtsbewusstsein der Kunden gesprochen.

Mit dabei waren Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Musikindustrie, Christian Solmecke, Rechtsanwalt der Kölner Kanzlei Wilde und Beuger (http://www.wbe-law.de/), die Filesharer gerichtlich vertritt, sowie der c't-Redakteur Sven Hansen.

Hier könnt ihr die Sendung als MP3 downloaden:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/02/28/dlf_20080228_1010_ec6cf81e.mp3


(Quelle: http://www.gulli.com/news/urheberrecht-im-2008-02-29/)

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden

Das Bundesverfassungsgericht hat am 27. Februar sein Urteil zum Thema Onlinedurchsuchung gesprochen.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass dem Staat das Ausspähen der Festplatte bei konkreten Anhaltspunkten einer Gefahr für Leib, Leben und Freiheit sowie bei Bedrohungen, die gegen den Staat direkt gehen, erlaubt wurde.

Darüber hinaus wurde mit dem Recht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme ein neues Grundrecht erschaffen.

Das Urteil besagt zwar, das nur bei einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut das Ausspähen zulässig ist, doch was konkrete Gefahr bedeutet, ist sicherlich auch Auslegungssache der zuständigen Behörden.

(Siehe auch: http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20080227_1bvr037007.html)


(Quelle: http://netzpolitik.org/2008/die-entscheidung-online-durchsuchung-beim-bundesverfassungsgericht/, http://www.heise.de/newsticker/meldung/104125)

Mittwoch, 6. Februar 2008

Bundeswehr bewacht Sicherheitskonferenz in München

Das die Bundeswehr für die innere Sicherheit zuständig ist, verbietet eigentlich der Artikel 87a unseres Grundgesetzes. Am kommenden Wochenende aber werden 110 bewaffnete Soldaten die Münchener Sicherheitskonferenz im Tagungshotel Bayerischer Hof sichern. Dazu bedient man sich eines juristischen Kniffes: Der private Veranstalter übertrug kurzerhand das Hausrecht an die Bundeswehr - im Zweifel eben mit Gewalt durchzusetzen.

Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums meinte gegenüber der Zeit online, das solche Einsätze nicht neu wären. Möglicherweise sei dies nur noch nicht so bewusst wahrgenommen worden. Auf die Frage, ob die Soldaten jedes Jahr bewaffnet sind, wusste das Verteidigungsministerium keine Antwort.

Beim Bundesinnenministerium wusste man von solchen Einsätzen nichts und verwies darauf, das solche Dinge Angelegenheiten der Länder seien.
Ebenso im bayerischen Staatsministerium des Inneren war man über diese Fakten verwundert.

Schon in Heiligendamm sorgten Bundeswehrsoldaten für den Schutz eines zivilen Objektes, dort allerdings unbewaffnet. Und schon damals löste dieses Vorgehen heftige Diskussionen aus, ob dies rechtens gewesen sei.


(Quelle: http://www.zeit.de/online/2008/06/sicherheitskonferenz-bundeswehr?page=all, http://dejure.org/gesetze/GG/87a.html)

Sonntag, 3. Februar 2008

Urteil über Onlinedurchsuchung steht bevor

Am 27. Februar 2008 wird in Karlsruhe das Urteil zum Thema Onlinedurchsuchungen gefällt.

Unwahrscheinlich, das dann Schluss ist mit der Diskussion über theoretische Terroristenanschläge und andere lauernde Gefahren. Denn die Onlinedurchsuchung wird meiner Meinung nach kommen. Andere Länder haben es unlängst vorgemacht. Man muss nur einen Blick nach Frankreich werfen. Dort ist die Onlinedurchsuchung bereits in weiten Teilen erlaubt.


(Quelle: http://netzpolitik.org/2008/online-durchsuchung-urteil-am-27-februar/, http://www.heise.de/tp/blogs/5/102894)

Donnerstag, 31. Januar 2008

CCC ruft zur Demo


Der Treffpunkt "Am Schwammerl" liegt in der Parkanlage Albertstraße, Nähe Regensburger Bahnhof.

Der Zugverlauf geht durch die Altstadt bis auf en Bismarckplatz, wo um 15:00 dann eine Abschlusskundgebung gehalten werden soll.

Neben dem Chaos Computer Club unterstützen auch die FDP, Die Junge Liberale, Die Linke, Die Grünen, Jungsozialisten, Die Regensburger Schwulen und Lesben Initiative, Sozialtisch Demokratischer Studentenverband, Ue-Theater, BI-Asyl, pro familia und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes die Demostration.



(Quelle: http://www.gulli.com/news/regensburg-ccc-ruft-zur-demo-2008-01-31/)

Mittwoch, 23. Januar 2008

Verfassungsschutz will mehr Rechte

Experten des Verfassungsschutzes von Bund und Ländern haben gestern über neue Möglichkeiten der Terrorismusbekämpfung beraten.

Unter anderem wurde darüber gesprochen, eine Ausweispflicht für Nutzer in Internetcafés einzuführen, Handy-Ortungen in Echtzeit zu ermöglichen, sowie verdeckt Wohnungen zu durchsuchen und bei geheimen Dokumenten den Behörden mehr Freiraum zu gewährleisten.

So soll nach italienischem Vorbild, für die Dauer des Besuches im Café eine Kopie des Personalausweises angefertigt werden, die in Kombination mit einer eindeutigen Benutzernummer jederzeit den genauen Nutzer ermittelt.
Bei der Handy-Ortung wollen die Behörden für kurzfristige, operative Maßnahmen eine Echtzeitabfrage der Standortdaten besitzen.

Grundlage des Treffens sei eine interne Analyse der Ermittlungen gegen die Sauerlandgruppe gewesen, die im vergangen Jahr zur Festnahme dreier Verdächtiger geführt hatte.
(Siehe auch: http://netzpolitik.org/2007/manoeverkritik-bei-der-terrorbekaempfung/)

(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/102284)

Dienstag, 22. Januar 2008

Überwachung des Postverkehrs - Fortsetzung

Nun scheinen auch einige Politiker von der unkontrollierten Weitergabe der Postdaten seitens der DHL an die US-Sicherheitsbehörden Wind bekommen zu haben.

Gerhart Baum (FDP), der frühere Bundesinnenminister sagte gegenüber der Zeit online (http://www.zeit.de), das dies ein massiver Eingriff in die Grundrechte bedeuten würde, der weit über die Vorratsdatenspeicherung hinaus gehen würde. Er prüft zur Zeit, ob dagegen juristische Schritte nötig sind. Denkbar wäre zum Beispiel eine Unterlassungsklage gegen die betreffenden Stellen, da das Vorgehen eindeutig verfassungswidrig ist.

Auch der schleswig-holsteinische Landesdatenschutzbeauftragte Thilo Weichert meint: "Wenn die DHL vorab die Absender- und Empfangsdaten an US-Behörden weitergibt, ohne die Betroffenen zu informieren, dann verletzt das Unternehmen das Postgeheimnis. Wenn staatliche Behörden von dieser Grundrechtsverletzung wissen und diese tolerieren, so kann man das Beihilfe durch Unterlassen nennen. Es wäre ein jämmerliches Zeugnis von Grundrechts- wie von rechtsstaatlichem Selbstbewusstsein, wenn sich die Europäische Union - wie bei den Flugpassagierdaten - von den USA zur Herausgabe von Postdaten erpressen ließe."

Und auch die Links-Abgeordnete Ulla Jelpke (innenpolitische Sprecherin der Links-Fraktion) ist empört über das Vorgehen. Ihrer Ansicht nach ist es die Aufgabe deutscher Behörden, die Rechte der Bundesbürger zu schützen. Stattdessen werde offenbar seit Langem schon ein Rechtsbruch geduldet. Sie fordert, dass das Thema auf die Tagesordnung des Innenausschusses kommt. Es müsse geklärt werden, wer innerhalb der Bundesregierung für diese Rechtsbrüche verantwortlich sei und welche Position sie innerahlb der EU vertrete.


(Quelle: http://www.zeit.de/online/2008/04/post-daten-protest?page=all)

Montag, 21. Januar 2008

Totalüberwachung des Postverkehrs in die USA

Lange Zeit wurden alle telefonischen Verbindungen in die USA von Deutschland aus über einen Computer der National Security Agency in Frankfurt (auch bekannt unter dem Namen: Echelon) geleitet. Nun soll die Überwachung auch auf den gesamten Postverkehr ausgedehnt werden.

Schon seit einiger Zeit verlangen US-Behörden bei Post- und Paketzustellungen schon vorab Daten über Sender und Empfänger zu erhalten und, falls bekannt, auch über den Inhalt der Zustellung informiert zu werden.

Nun finden nach Informationen der Zeit online (http://www.zeit.de) geheime Verhandlungen über den internationalen Postdatenaustausch statt. Als Drahtzieher kann wohl die USA gesehen werden, die alle Staaten zu einem einheitlichen Standard verpflichten will.
Bisher verlangte die amerikanische Zollbehörde bei Expresspaketzustellungen in die USA die elektronische Bereitstellung der Kundendaten noch vor dem Eintreffen. Ein Handelsabkommen mit der EU von 2004 sieht ausserdem vor, dass diese Daten auch an Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden können, sowie mit kommerziellen Datenbanken abgeglichen werden dürfen.
Grundsätzlich unterlägen auch andere Postzustellungen dieser Regelung, heisst es im Advanced Air Manifest.
Für die Umsetzung dieser Pläne wäre eigentlich ein Beschluss des Weltpostvereins notwendig, der aber bisher nicht existiert. Darüber hinaus würden diese Pläne zumindest in Deutschland gegen das (noch) bestehende Briefgeheimnis verstossen.

Leider liefert bereits heute die Tochtergesellschaft DHL bereitwillig Daten bei Express-Sendungen in die USA.
DHL, ursprünglich mit Sitz in Amerika ist nun sowohl in den USA als auch in Deutschland sesshaft. Somit muss die USA gar nicht offiziell anfragen, um die Daten zu erhalten.
Eine offizielle Stellungnahme sowohl der Bundesregierung als auch der Post, blieb bisher aus.

Weitere Informationen zu diesem Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Überwachung, http://de.wikipedia.org/wiki/Echelon)



(Quelle: http://www.zeit.de/online/2008/04/post-ueberwachung?page=1)

Sonntag, 20. Januar 2008

Bayern plant Onlinedurchsuchung im Alleingang

Wie jetzt durch die Medien gegangen ist, plant Bayern die Onlinedurchsuchung schon jetzt einzuführen, ohne dabei auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu warten.
So kündigte der Innenminister von Bayern, Joachim Herrmann (CSU) in einem Interview an, ein entsprechender Gesetzesentwurf sei für Februar geplant.

(Siehe auch: http://www.zeit.de/online/2008/04/onlinedurchsuchung-bayern?from=rss)


(Quelle: http://www.gulli.com/news/bayern-alleingang-bei-online-2008-01-20/)

Freitag, 18. Januar 2008

Kein Internet mehr für Raubkopierer

Wie die Zeit-Online (http://images.zeit.de/text/online/2008/04/musik-piraterie-internet) berichtet, sehen Pläne der EU-Kommission vor, bei unerlaubtem Filesharing den User vom Netz zu nehmen.
Gemeint ist, das Internetprovider zukünftig deutlich stärker bei der Bekämpfung von Raubkopien mitwirken sollen. So sollen zum Beispiel die Zugangsanbieter netzseitige Filter zum Schutze ihrer Inhalte installieren sowie unliebsame User einfach aus dem Internet verbannen, falls in deren Datenströmen Urheberrechtsverletzungen festgestellt werden.
Angetrieben wird das ganze von der Plattenindustrie, die bisher eher erfolglos versuchte das Raubkopieren einzudämmen. (Siehe auch: http://netzpolitik.org/2008/bei-urheberrechts-verstoessen-einfach-das-netz-kappen/)

(Quelle: http://netzpolitik.org/2008/wer-illegal-musik-aus-dem-netz-laedt-soll-nicht-mehr-surfen-duerfen/)

Demonstration der Piratenpartei gegen Wahlcomputer und Studiengebühren

Am 19. Januar um 13 Uhr organisiert die Piratenpartei eine Aktion auf dem Mauritiuswall in Wiesbaden mit dem Thema Wahlcomputer. Dort wird die mangelnde Transparenz und die Möglichkeiten zur Manipulation von Wahlcomputern gezeigt.
Am 26. Januar 2008 findet dann in Frankfurt am Main eine weitere Aktion, diesmal gegen Studiengebühren, statt. Dort wird ab 14 Uhr an den beiden Kundgebungsplätzen Opernplatz und Willy-Brandt-Platz nicht nur demonstriert, sondern es soll auch gefeiert werden. Denn im Rahmen der Demo wird auch ein buntes Festival für freie Bildung stattfinden. (Siehe: http://www.piratenpartei-hessen.de/presse/pressemitteilungen/17_jan_2008_aufruf_demo_261/index_ger.html)

Bereits Anfang des Jahres hatte die Partei mit den Blutschach-Aktionen für Aufsehen gesorgt. Dort demonstrierten sie auf ansehnliche Weise zum Thema Killerspiele. Man wollte vermitteln, das Killerspiele ebenso gespielt werden, um gemeinsam Spass zu haben und nicht, um sich gegenseitig umzubringen.
(Siehe auch: http://www.piratenpartei-bayern.de/node/57, http://www.gulli.com/news/piratenpartei-spielt-2007-04-02/)


(Quelle: http://www.gulli.com/news/piratenpartei-hessen-aktion-2008-01-18/)

Dienstag, 15. Januar 2008

Frontal21 berichtet über Gefahren durch personenbezogene Daten im Netz

Das ZDF Magazin Frontal 21 hatte am Dienstag einen Beitrag zum Thema: "Intimes im Internet", wo über die Gefahren von personenbezogenen Daten im Internet berichtet wurde.
Unter anderem kommt auch der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Scharr, zu Wort. Er erwähnt auch einen Vorschlag des Medienrechtsexperten Prof. Viktor Mayer-Schönberg, Daten im Netz mit einem Verfallsdatum zu versehen.

Zufinden gibt es den Beitrag hier:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Intimes_im_Internet/399450

(Quelle: http://netzpolitik.org/2008/frontal21-ueber-gefahren-durch-persoenliche-daten-im-netz/)

Montag, 14. Januar 2008

Podcast über aktuelle Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung

Unter http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&task=view&id=60&Itemid=12 könnt Ihr euch den aktuellen J!Cast Podcast 49 über das Thema: "Die Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung" downloaden.

Bei dieser, mit mehr als 30.000 Beschwerdeführern umfassende, Verfassungsbeschwerde handelt es sich um die bisher grösste Deutschlands.


(Quelle: http://netzpolitik.org/2008/jcast-49-verfassungsbeschwerde-gegen-die-vorratsdatenspeicherung/)